Unsere Seelsorge: Begegnen–Verstehen–Anerkennen. Religion in pluraler Gesellschaft

Unsere Seelsorge: Begegnen–Verstehen–Anerkennen. Religion in pluraler Gesellschaft

Unsere Seelsorge: Begegnen–Verstehen–Anerkennen. Religion in pluraler Gesellschaft

Wie können wir als Christinnen und Christen Kirche sein, die sich nicht nur mit sich selbst beschäftigt, sondern in die Gesellschaft hinein wirkt? Ein erster wichtiger Schritt, die plurale Gesellschaft auch in Zukunft erkennbar mitzubestimmen, ist die Begegnung, Verständigung und Anerkennung der Konfessionen und Religionen untereinander.

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Produktinfos

Wie steht es um das friedensstiftende Potential der Religionen in unserem gesellschaftlichen Kontext? Spielen sie noch eine erkennbare Rolle – gerade jetzt in Zeiten kollektiver Verunsicherung? Leisten sie einen originären Beitrag zu einem auf gemeinsamen Werthaltungen basierenden friedlichen Zusammenleben in einer weltanschaulich pluralen Gesellschaft? Wie können wir als Christinnen und Christen Kirche sein, die sich nicht nur mit sich selbst beschäftigt, sondern in die Gesellschaft hinein wirkt? Ein erster wichtiger Schritt, die plurale Gesellschaft auch in Zukunft erkennbar mitzubestimmen, ist die Begegnung, Verständigung und Anerkennung der Konfessionen und Religionen untereinander. Aus dem Dialog kann Kooperation wachsen. Ein auch die gemeinsamen gesellschaftlichen Interessen thematisierender interkonfessioneller und interreligiöser Dialog ist die Voraussetzung, dass Religion insgesamt im gesellschaftlichen Diskurs nicht auf ihre individuelle Dimension reduziert wird.

Diese Ausgabe von UNSERE SEELSORGE knüpft an die vorhergehende Ausgabe an, die der Frage nach einem konstruktiven innerkirchlichen Umgang mit kultureller und ritueller Verschiedenartigkeit nachging. Dieselbe Frage stellt sich im Blick auf das Verhältnis zu anderen christlichen Konfessionen, anderen Religionen und anderen Weltanschauungen. Die Artikel dieser Ausgabe erkunden die Möglichkeiten interreligiöser Verständigung und Kooperation. Sie laden dazu ein, in der Begegnung mit dem Anderen zu lernen, das Eigene neu wahrzunehmen und zugleich das Gemeinsame zu entdecken und glaubwürdig zu gestalten.

Spiritualität
Gestaltungspotential von Religionen in einer vermeintlich rationalistischen Gesellschaft?
Prof. Dr. Martin Rötting

(Religiöse) Pluralität
Problematische Herausforderung oder Chance unserer Gesellschaft? 
Prof. Dr. Martin Jäggle
 

Vom Bedeutungsverlust zur Nutzlosigkeit?
Die Rolle der Religion in einer von Säkularisierung und Pluralisierung gekennzeichneten Gesellschaft
Prof. Dr. Gert Pickel
 

Religion und Öffentlichkeit
Bewährungsproben und Anfragen
Prof. Dr. Hinnerk Wißmann
 

#Beziehungsweise: Jüdisch und christlich – Näher als Du denkst
Eine ökumenische Kampagne im Festjahr 2021 – Jüdisches Leben in Deutschland
Katrin Großmann